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Warum Brot selber backen?
    Tiefgekühlt, importiert und voller Enzyme So falsch ist unser Billig-Brot! „Unser täglich Brot aufbacke uns heute - und vergib uns unseren Geiz.“ Angesichts der momentanen Entwicklungen auf dem Bäckermarkt müsste man das "Vater Unser" fast umschreiben. Unrealistisch niedrige Brötchenpreise und riesige Industriekonzerne bestimmen das Bild. Darunter leiden nicht nur die Handwerks-Bäcker, sondern auch die Verbraucher. Was Bio und Handwerk besser machen Brötchen, die immer identisch aussehen und schmecken, kann echtes Handwerk nicht bieten – und genau darin liegt seine Stärke. Frische, ehrliche Bäckerei schmeckt und sieht man. Bio-Brot und -Brötchen bestehen darüber hinaus tatsächlich nur aus Mehl, Wasser, Gewürzen, Kernen oder Saaten und einem Triebmittel: Hefe, Backferment oder Natursauerteig. Perfektion aus dem Labor kommt nicht in den Ofen. Quelle: http://www.utopia.de/magazin/so-falsch-ist-unser-billig-brot Billige Brötchen - Die Spur  der Teiglinge Abgepacktes Brot, das bis zu acht Wochen lang frisch bleibt: Besondere Enzyme können das Altern des Brots verhindern. Die Konsumenten erschaudern, die Industrie frohlockt. Doch acht Wochen haltbares Brot ist nur ein Extrem einer Branche, die sich in den letzten Jahren radikal verändert hat. Brot und Brötchen entstehen immer öfter als industrielles Massenprodukt in großen Fabriken.  Zwar müht sich die Branche, das Image von Tradition und Handwerk nach außen zu verkaufen - aber der Trend zum Billigen ist nicht zu stoppen. Quelle der Info: http://www.3sat.de/page/?source=/ard/dokumentationen/162933/index.html Mehl, Salz, Wasser und Hefe? Die Branche lässt sich ungern in die Karten schauen. Moderne Backwaren sind zunehmend auch Hightech-Produkte der Lebensmitteltechnik. Um den komplexen Anforderungen industrieller Massenproduktion zu genügen, muss die Branche zu raffinierten Tricks und Techniken greifen. 200 zugelassene Zusatz- und Hilfsstoffe gibt es im Backgewerbe. Sie machen den Teig geschmeidiger, das Brot haltbarer und sie stehen fast nie auf der Brötchentüte. Ein Beispiel: Dem Mehl wird seit vielen Jahren Ascorbinsäure (Vitamin C) zugesetzt um die baktechnischen Eigenschaften gezielt zu verändern. Ohne Ascorbinsäure ist Mehl nur begrenzt lagerfähig und Ascorbinsäure festigt die Kleberstruktur. Was nur die wenigsten wissen. Schlimmer ist es, wenn helles Mehl mit Mais dunkel gefärbt wird, um es wie gesundes Vollkornmehl oder Roggenmehl aussehen zu lassen. Weiterhin finden sich Enzyme, Amylasen und Proteasen (beide werden aus Bakterien- beziehungsweise Schimmelpilzkulturen hergestellt) im Brot. Sie sorgen für bessere Gasbildung beim Backen, ein schönere Bräunung, eine besseres Aufgehen des Teiges und besseres Aroma. Auch Backtechnisch wirksame Aminosäuren wie Cystein (E920) sind dem Mehl oft zugesetzt und Emulgatoren vergrößern das Gebäckvolumen, machen es fluffig. Quelle:  http://www.3sat.de/page/?source=/ard/dokumentationen/162933/index.html Der Handwerksbäcker muss in der Früh den Teig ansetzen, gehen lassen und backen. Der Billigbäcker holt den Fertigteig aus der Tiefkühltruhe und bäckt je nach Andrang.  Die Teiglinge kommen teilweise aus dem Ausland, sind schockgefrostet und werden wieder aufgetaut. Das fertige Brot hält sich weniger lang als der Laib aus frisch zubereitetem Teig. (Quelle: kochbar.de) Ist Getreide gesund oder ungesund? Es läuft auf eine einzige Antwort hinaus: Liebe. Belohnt wird, wer Getreide, wie jedem anderen Lebensmittel auch, die für die Nutzung als optimalen Nährstoff notwendige Zeit zukommen lässt. Zeit ist Liebe. Liebe zum eigenen Körper oder der Familie. Liebe zur Tradition und Kultur und Liebe zum Essen. Ja, Getreide braucht mehr Zeit und erfordert größeren Aufwand als eine Karotte, um es unbedenklich essen zu können.  Und: Eine vollständige Nährstoffversorgung allein durch Getreide ist kaum zu bewerkstelligen (durch Möhren, Nüsse oder Brokkoli allein allerdings auch nicht). Und Getreide enthält reichlich Kohlenhydrate, welche zu Blutzuckerproblemen und Übergewicht führen können (siehe auch Was ist die Weizenwampe?) Wem es nicht bekommt, wer abnehmen möchte oder wem die Produkte egal sind, der macht sich das Leben durch einen Getreideverzicht leichter. Wer Getreide meidet, geht damit sehr einfach automatisch vielen potenziellen Problemen aus dem Weg. Jedoch trifft auch das auf andere Lebensmittel zu, wie zum Beispiel Fleisch aus Massentierhaltung. Oder Kartoffeln. Oder Nüsse. Wichtig ist das Maß – unbedacht verzehrt kann jedes Lebensmittel krank machen. Getreideprodukte können einen Platz in einer gesunden Ernährung haben, auch wenn der maßvolle Umgang mit den verführerischen Teilen nicht leicht ist. Getreide ist zugleich sehr vielseitig, wie seine unzähligen auch traditionell hergestellten Produkte seit Jahrhunderten beweisen: Unzählige Brote, Gebäck, Kuchen, Pasta. Es ist nicht das Getreide als solches, sondern unser Umgang damit, der es zum Problem machen kann. An all diesen Produkte hängt mehr als das bloße Lebensmittel. Kultur, Tradition, die Liebe des Bäckers und die Freude des Konsumenten sind nicht zu unterschätzen, auch in Hinblick auf die seelische und soziale Gesundheit. Weiterlesen bei Urgeschmack: Ist Getreide wirklich ungesund? – Quelle: http://www.urgeschmack.de/ist-getreide-wirklich-ungesund/ Fazit:   es zahlt sich aus, Brot & Gebäck aus geschmacklichen und gesundheitlichen Gründen SELBER zu               machen, oder sich einen Bäcker des Vertrauens zu suchen.
Brot backen!
Am Anfang werkt der Bauer!  Info:  http://www.getreidehof.at
Bildfolge: >Feld, >Ernte, >Versand, >Getreide mahlen, >Mahlgut sieben, >Sauerteig ansetzen, >Mehl mischen und rühren, >Teig “gehen” lassen, >Teigling kneten und formen, >Backvorgang, >fertiges Brot - anschneiden & schmecken Brot essen….  :-)