Jenisy experiences
2021@jenisy

Fahrrad & Tretroller LED Licht

Fahrrad und Tretroller Beleuchtung – es werde Licht! Gedanken: Am Markt befinden sich ja fast unzählige Leuchten für Fahrrad und Co. Viele orientieren sich nach jenen Leuchten, die zB. in der BRD laut STVZO zugelassen sind. Typisch deutsch, könnte man meinen, wenn man sich die Bestimmungen ansieht. Alles was „alt“ ist, kann man sowieso vergessen, wie Seitendynamos, normale Glühbirnen oder deren Nachfolger wie Krypton, Halogen etc. Nur die sündteuren Leuchten brachten ein halbwegs brauchbares Licht, der Rest war damals schon für die Tonne. Heute dominiert den Markt die LED Leuchten, mit oder ohne Nabendynamo. Akku oder Batterieleuchten gibt es in Mengen, allerdings sind die meisten für mich sinnloses Spielzeug, auch mit „deutschem“ Prüfstempel. Die weitreichenden hellen Leuchten kosten viel Geld, die Leuchten mit Auf/Abblendlicht ein Vermögen. Zum Teil ist das auch lauter proprietärer Elektroschrott. Die Leuchten haben fix verbaute „Sonder-Akkus“, oft ist ein Tausch bei einem Defekt nicht möglich. Kein Ersatzteil bedeutet Elektroschrott.
Meine erste halbwegs brauchbare Leuchte war die Trelock 950 und schaffte 10 – 70 Lux, allerdings mit sehr schmaler Ausleuchtung. Akkudauer mit höherer Einstellung 3 -4 Stunden je nach Außentemperatur. Damalige Kosten ca. 120 Euro. Verglichen mit meinem heutigen Licht – ein Pimperllicht… Also war ich auf der Suche nach dem idealen Licht für das Fahrrad und Tretroller. Meine Kriterien:  sinnvolle Ausleuchtung in jedem Gelände oder im urbanen Bereich, ohne die Mitmenschen zu blenden, egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer. Für die Überlandfahrten und im Gelände muss ausreichen Helligkeit und Ausleuchtung vorhanden sein. Ebenso wichtig für mich eine unabhängige Stromversorgung und abnehmbar müssen die Leuchten sein. Für mich ideal waren etwas bessere LED Taschenlampen auf der Basis des wechselbaren Akku im Format Li-Ion 18650 mit eingebautem BMS. (Batterie Management System). In all meinen LED Leuchten verwende ich dieselbe Akkuversion mit externen Automatik-Ladegerät, gespeist von handelsüblichen Netzgeräten für Handys, mit 5 Volt am Gleichspannungsausgang. Mit einigen Reserve-Akkus kann ich Nächte durchfahren, wenn es sein muss.
Ein großes Handicap ist die Anbringung ans Lenkrad. Die meisten Akkuleuchten werden mit einem Gummiband, Gummiringerl etc. an den Lenker gezurrt. Das ist oft sehr umständlich, die Dinger halten nicht richtig, verrutschen oder wackeln im Betrieb der Leuchte hin und her…. zum Teil ein Graus diese Halterungen. Das nächste Problem ist die oft nicht vorhandene Seiteneinstellung, da viele Lenker gekrümmt sind, leuchtet das Licht entweder nach links oder rechts je nach Montage. Ich habe mich für eine Lenker Erweiterung entschieden, sieht zwar spaßig aus, aber die Funktion ist gegeben. Als idealer Partner in Sachen Fixierung ist das KlickFix System mit dem Quad Adapter und Quad Miniblock. Der Miniblock lässt sich optimal mit fast jeder normalen LED Leuchte verbinden, ebenso der Quad Adapter am Lenker oder Erweiterung. Das große Teil, der Adapter ist in diesem Falle am Lenker. Somit ist die LED Leuchte universell verwendbar. Der Adapter lässt sich auch mit einer Schraube an Mauer, Holz etc. schrauben, somit gibt es einen definierten Platz für die Leuchte (Notleuchte).
Die LED Taschenlampe soll wasserdicht sein, einfach zu bedienen. Die ersten brauchbaren Leuchten hatten leider immer dieselben Spielereien, wie Licht in verschiedenen Stärken schaltbar, Strobo oder Morseeinrichtung. Der große Nachteil an der Geschichte, ist der Schalter. Man muss sich immer durch die Modis schalten, das nervt am Fahrrad. Die neuen Versionen merken sich die letzte Einstellung und sind dadurch um Klassen besser. Meine erste LED Leuchte habe ich ein wenig modifiziert, ein aus Alu gefertigter Schirm sorgt für eine definierte Hell/Dunkel Abgrenzung. Ist die Leuchte normgemäß in der Höhe und Leuchtweite eingestellt, blendet man sein Gegenüber nicht. Wenn ich umschalte auf das Fernlicht, entspricht das ungefähr jenem Licht eines halben Autos. Wichtig ist bei der Entscheidung nicht unbedingt die extreme Weite, damit fängt man in der Fahrpraxis eh nichts an, sondern eher die Ausleuchtungsbreite in Verbindung mit der nutzbaren Weite. Auch die Fantasieangaben betreffend LUMEN, LUX sagen nichts über die tatsächliche Beleuchtung aus, dienen höchsten als Anhaltspunkt zum Vergleich. 2 unabhängige Leuchten haben auch den Vorteil, wenn sich eine davon verabschiedet, steht man nicht in der völligen Finsternis. Die Kosten meiner derzeitigen Beleuchtung mit zwei LED Leuchten, Befestigung und Lenker Extension inkl. Akku und Ladegerät (kann bei der Neuen auch direkt den Akku mit USB-C laden) knapp 150 Euro für das Fahrrad. Wenn ich die Montage für den Tretroller dazurechne, addieren sich noch 38 Euro für die Quad Adapter dazu. Die Leuchten kann ich auf allen meinen Fahrrädern und Tretroller verwenden, einfach Klick…..
Hier im Bild meine letzte Version der Leuchten, aufgenommen im Wald bei dunstiger Sicht. In diesem Falle volles Licht, allerdings NICHT in der höchsten Leuchtstufe der LED Leuchten. Der Grund dafür, damit die LED durch die Hitze nicht selber abdunkeln oder gar abschalten. Also immer mit Reserve und wie man sieht, ausreichend Licht. Unten mit Abblendlicht Unten angeführt Aufblendlicht im dunklen urbanen Bereich. Die Leuchte ohne dem Alu-Schirm dient als Aufblendlicht, das ist auch die modernere Leuchte, programmierbar, stufen – oder stufenlose Helligkeitsanpassung. Durch einen kurzen Doppelklick gibt es dann das volle Licht, allerdings thermisch zeitbegrenzt. Dieses Set ist bisher meine beste Licht-Kombi für fast alle Gelegenheiten. Österreich, November 2020
Jenisy experiences
2020@jenisy

Fahrrad & Tretroller LED Licht

Fahrrad und Tretroller Beleuchtung – es werde Licht! Gedanken: Am Markt befinden sich ja fast unzählige Leuchten für Fahrrad und Co. Viele orientieren sich nach jenen Leuchten, die zB. in der BRD laut STVZO zugelassen sind. Typisch deutsch, könnte man meinen, wenn man sich die Bestimmungen ansieht. Alles was „alt“ ist, kann man sowieso vergessen, wie Seitendynamos, normale Glühbirnen oder deren Nachfolger wie Krypton, Halogen etc. Nur die sündteuren Leuchten brachten ein halbwegs brauchbares Licht, der Rest war damals schon für die Tonne. Heute dominiert den Markt die LED Leuchten, mit oder ohne Nabendynamo. Akku oder Batterieleuchten gibt es in Mengen, allerdings sind die meisten für mich sinnloses Spielzeug, auch mit „deutschem“ Prüfstempel. Die weitreichenden hellen Leuchten kosten viel Geld, die Leuchten mit Auf/Abblendlicht ein Vermögen. Zum Teil ist das auch lauter proprietärer Elektroschrott. Die Leuchten haben fix verbaute „Sonder-Akkus“, oft ist ein Tausch bei einem Defekt nicht möglich. Kein Ersatzteil bedeutet Elektroschrott.
Meine erste halbwegs brauchbare Leuchte war die Trelock 950 und schaffte 10 – 70 Lux, allerdings mit sehr schmaler Ausleuchtung. Akkudauer mit höherer Einstellung 3 -4 Stunden je nach Außentemperatur. Damalige Kosten ca. 120 Euro. Verglichen mit meinem heutigen Licht – ein Pimperllicht… Also war ich auf der Suche nach dem idealen Licht für das Fahrrad und Tretroller. Meine Kriterien:  sinnvolle Ausleuchtung in jedem Gelände oder im urbanen Bereich, ohne die Mitmenschen zu blenden, egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer. Für die Überlandfahrten und im Gelände muss ausreichen Helligkeit und Ausleuchtung vorhanden sein. Ebenso wichtig für mich eine unabhängige Stromversorgung und abnehmbar müssen die Leuchten sein. Für mich ideal waren etwas bessere LED Taschenlampen auf der Basis des wechselbaren Akku im Format Li-Ion 18650 mit eingebautem BMS. (Batterie Management System). In all meinen LED Leuchten verwende ich dieselbe Akkuversion mit externen Automatik-Ladegerät, gespeist von handelsüblichen Netzgeräten für Handys, mit 5 Volt am Gleichspannungsausgang. Mit einigen Reserve-Akkus kann ich Nächte durchfahren, wenn es sein muss.
Ein großes Handicap ist die Anbringung ans Lenkrad. Die meisten Akkuleuchten werden mit einem Gummiband, Gummiringerl etc. an den Lenker gezurrt. Das ist oft sehr umständlich, die Dinger halten nicht richtig, verrutschen oder wackeln im Betrieb der Leuchte hin und her…. zum Teil ein Graus diese Halterungen. Das nächste Problem ist die oft nicht vorhandene Seiteneinstellung,  da viele Lenker gekrümmt sind, leuchtet das Licht entweder nach links oder rechts je nach Montage. Ich habe mich für eine Lenker Erweiterung entschieden, sieht zwar spaßig aus, aber die Funktion ist gegeben. Als idealer Partner in Sachen Fixierung ist das KlickFix System mit dem Quad Adapter und Quad Miniblock. Der Miniblock lässt sich optimal mit fast jeder normalen LED Leuchte verbinden, ebenso der Quad Adapter am Lenker oder Erweiterung. Das große Teil, der Adapter ist in diesem Falle am Lenker. Somit ist die LED Leuchte universell verwendbar. Der Adapter lässt sich auch mit einer Schraube an Mauer, Holz etc. schrauben, somit gibt es einen definierten Platz für die Leuchte (Notleuchte).
Die LED Taschenlampe soll wasserdicht sein, einfach zu bedienen. Die ersten brauchbaren Leuchten hatten leider immer dieselben Spielereien, wie Licht in verschiedenen Stärken schaltbar, Strobo oder Morseeinrichtung. Der große Nachteil an der Geschichte, ist der Schalter. Man muss sich immer durch die Modis schalten, das nervt am Fahrrad. Die neuen Versionen merken sich die letzte Einstellung und sind dadurch um Klassen besser. Meine erste LED Leuchte habe ich ein wenig modifiziert, ein aus Alu gefertigter Schirm sorgt für eine definierte Hell/Dunkel Abgrenzung. Ist die Leuchte normgemäß in der Höhe und Leuchtweite eingestellt, blendet man sein Gegenüber nicht. Wenn ich umschalte auf das Fernlicht, entspricht das ungefähr jenem Licht eines halben Autos. Wichtig ist bei der Entscheidung nicht unbedingt die extreme Weite, damit fängt man in der Fahrpraxis eh nichts an, sondern eher die Ausleuchtungsbreite in Verbindung mit der nutzbaren Weite. Auch die Fantasieangaben betreffend LUMEN, LUX sagen nichts über die tatsächliche Beleuchtung aus, dienen höchsten als Anhaltspunkt zum Vergleich. 2 unabhängige Leuchten haben auch den Vorteil, wenn sich eine davon verabschiedet, steht man nicht in der völligen Finsternis. Die Kosten meiner derzeitigen Beleuchtung mit zwei LED Leuchten, Befestigung und Lenker Extension inkl. Akku und Ladegerät (kann bei der Neuen auch direkt den Akku mit USB-C laden) knapp 150 Euro für das Fahrrad. Wenn ich die Montage für den Tretroller dazurechne, addieren sich noch 38 Euro für die Quad Adapter dazu. Die Leuchten kann ich auf allen meinen Fahrrädern und Tretroller verwenden, einfach Klick…..
Hier im Bild meine letzte Version der Leuchten, aufgenommen im Wald bei dunstiger Sicht. In diesem Falle volles Licht, allerdings NICHT in der höchsten Leuchtstufe der LED Leuchten.
Der Grund dafür, damit die LED durch die Hitze nicht selber abdunkeln oder gar abschalten. Also immer mit Reserve und wie man sieht, ausreichend Licht. Unten mit Abblendlicht
Unten angeführt Aufblendlicht im dunklen urbanen Bereich. Die Leuchte ohne dem Alu-Schirm dient als Aufblendlicht, das ist auch die modernere Leuchte, programmierbar, stufen – oder stufenlose Helligkeitsanpassung. Durch einen kurzen Doppelklick gibt es dann das volle Licht, allerdings thermisch zeitbegrenzt. Dieses Set ist bisher meine beste Licht-Kombi für fast alle Gelegenheiten. Österreich, November 2020