Jenisy experiences
2018@jenisy

Motorrad - Motorroller

Im vorigen Jahrtausend, so um 1964 erstand ich meinen ersten motorisierten fahrbaren Untersatz, ein Puch Moped MS50, 50 cm³, 2 Vorwärtsgänge, knapp 2 PS…. das war eine lustige Zeit! Die Freude dauerte nicht lange, denn nach der ersten größeren Ausfahrt gab es einen Kolbenreiber. Statt denselben 50er Zylinder verbaute ich einen etwas größeren mit 60 cm³, da ging mit dem Hubraumgewinn die Post ab…. ;-)
Bemerkenswerterweise machte ich in jungen Jahren den A-Schein zusammen mit dem B-Führerschein. Allerdings schaffte ich es im Laufe der Jahre nicht, ein Motorrad mir anzuschaffen. Der Job, Wohnung etc. waren wichtiger, ein Auto benötigte ich immer aus beruflichen Gründen und Zeit fürs Motorrad gab es kaum. Irgendwann gab es einen Urlaub auf Korfu, da ich die Insel schon kannte, meine Lebensabschnittspartnerin viel Zeit mit chillen und lesen verbrachte, war mir sprichwörtlich fad. An den Hauptstraßen in der Bucht von Korfu gab es jede Menge Verleihbuden für Mopeds und kleinen Motorrädern. Zwei Tage nach unserer Ankunft lieh ich mir einen Scooter mit 125 cm³. Eine lustige Geschichte, so spärlich bekleidet über die Insel zu brausen. Am 2. Tag war der Scooter doch nicht das Wahre, eine bessere Maschine musste her, eine 250 Cagiva wurde dann mein „Inselpferd“. Wieder in der Heimat besorgte ich mir ein Motorrad, eine gebrauchte Honda Transalp 600. Diese Maschine beglückte mich dann fast 100 000 Km, bis ein Unfall im Mühlviertel die Geschichte „Transalp“ beendete. Die Transalp überlebte nicht den Unfall, Totalschaden! Mein Bein war auch ein wenig beleidigt, der Freiflug von rund 22 Metern brachte eine unsanfte Landung ein, das Bewusstsein schwand ein wenig, eine Rippe knackte leicht und der Fuß schwoll an….
Nach der Genesung und einem langwierigen Rechtsstreit lachte ich mir wieder eine Honda an, diesmal die 100 PS Version Namens Honda Varadero. Nach der Lehrzeit mit der Transalp war das jetzt eine tolle Maschine, genug Kraft um über die Alpen mit den höchsten Pässen zu jagen. Allerdings hatte diese gute Maschine ein technisches Problem, sie wurde in meinen Händen keine 60 000 Km alt. Nach der 4. Explosion (Zylindersicherung) hatte ich genug von dieser Kiste.
Der Händler war gnädig und nahm die Maschine als Tauschobjekt zurück, durch Zufall entschloss ich mich dann für eine noch stärkere Honda CBR-1100 Blackbird XX. Das war zur Jahrtausendwende die schnellste serienmäßige Straßenmaschine am Markt, Spitzengeschwindigkeit 300 km/h, in nicht ganz 3 Sekunden von Null auf 100 usw. Obwohl ich diese verkleideten Tourenmaschinen damals nicht besonders mochte, verliebte ich mich dann doch in dieses Bike. Diese Honda konnte man mit dem 5. Gang mit 50 km/h durch die Stadt „gleiten“, ohne zu ruckeln…. aber 3 Gänge zurückgeschaltet brach die Bestie hervor….  tolle Maschine, lebte aber nicht lange….   denn ein Kleinlaster setzte in Wien zurück ohne zu schauen und schob mich und die Maschine an die 20 Meter zurück und…. hoher Schaden…. Also selbige Maschine, natürlich neu, noch einmal…..  Zirka 89 000 km in etwas mehr als 1,5 Jahren hatte ich mit diesem Bike viele schöne Touren gemacht, fuhr damit in Richtung Nordkap nach Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland. In der Heimat, damals Wien fuhr ich zu einem Treff auf der Mariahilfer Straße. Knapp vor dem Westbahnhof bog eine Dame mit ihrem Golf ab, übersah mich dabei….. und wieder ein Totalschaden. Endloser Rechtsstreit, die Reparatur zahlte sich nicht mehr aus, da der Schaden den Zeitwert überschritt.
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2018@jenisy

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Im vorigen Jahrtausend, so um 1964 erstand ich meinen ersten motorisierten fahrbaren Untersatz, ein Puch Moped MS50, 50 cm³, 2 Vorwärtsgänge, knapp 2 PS…. das war eine lustige Zeit! Die Freude dauerte nicht lange, denn nach der ersten größeren Ausfahrt gab es einen Kolbenreiber. Statt denselben 50er Zylinder verbaute ich einen etwas größeren mit 60 cm³, da ging mit dem Hubraumgewinn die Post ab…. ;-)
Bemerkenswerterweise machte ich in jungen Jahren den A-Schein zusammen mit dem B- Führerschein. Allerdings schaffte ich es im Laufe der Jahre nicht, ein Motorrad mir anzuschaffen. Der Job, Wohnung etc. waren wichtiger, ein Auto benötigte ich immer aus beruflichen Gründen und Zeit fürs Motorrad gab es kaum. Irgendwann gab es einen Urlaub auf Korfu, da ich die Insel schon kannte, meine Lebensabschnittspartnerin viel Zeit mit chillen und lesen verbrachte, war mir sprichwörtlich fad. An den Hauptstraßen in der Bucht von Korfu gab es jede Menge Verleihbuden für Mopeds und kleinen Motorrädern. Zwei Tage nach unserer Ankunft lieh ich mir einen Scooter mit 125 cm³. Eine lustige Geschichte, so spärlich bekleidet über die Insel zu brausen. Am 2. Tag war der Scooter doch nicht das Wahre, eine bessere Maschine musste her, eine 250 Cagiva wurde dann mein „Inselpferd“. Wieder in der Heimat besorgte ich mir ein Motorrad, eine gebrauchte Honda Transalp 600. Diese Maschine beglückte mich dann fast 100 000 Km, bis ein Unfall im Mühlviertel die Geschichte „Transalp“ beendete. Die Transalp überlebte nicht den Unfall, Totalschaden! Mein Bein war auch ein wenig beleidigt, der Freiflug von rund 22 Metern brachte eine unsanfte Landung ein, das Bewusstsein schwand ein wenig, eine Rippe knackte leicht und der Fuß schwoll an….
Nach der Genesung und einem langwierigen Rechtsstreit lachte ich mir wieder eine Honda an, diesmal die 100 PS Version Namens Honda Varadero.  Nach der Lehrzeit mit der Transalp war das jetzt eine tolle Maschine, genug Kraft um über die Alpen mit den höchsten Pässen zu jagen. Allerdings hatte diese gute Maschine ein technisches Problem, sie wurde in meinen Händen keine 60 000 Km alt. Nach der 4. Explosion (Zylindersicherung) hatte ich genug von dieser Kiste.
Der Händler war gnädig und nahm die Maschine als Tauschobjekt zurück, durch Zufall entschloss ich mich dann für eine noch stärkere Honda CBR-1100 Blackbird XX. Das war zur Jahrtausendwende die schnellste serienmäßige Straßenmaschine am Markt, Spitzengeschwindigkeit 300 km/h, in nicht ganz 3 Sekunden von Null auf 100 usw. Obwohl ich diese verkleideten Tourenmaschinen damals nicht besonders mochte, verliebte ich mich dann doch in dieses Bike. Diese Honda konnte man mit dem 5. Gang mit 50 km/h durch die Stadt „gleiten“, ohne zu ruckeln….  aber 3 Gänge zurückgeschaltet brach die Bestie hervor….  tolle Maschine, lebte aber nicht lange….   denn ein Kleinlaster setzte in Wien zurück ohne zu schauen und schob mich und die Maschine an die 20 Meter zurück und…. hoher Schaden…. Also selbige Maschine, natürlich neu, noch einmal…..  Zirka 89 000 km in etwas mehr als 1,5 Jahren hatte ich mit diesem Bike viele schöne Touren gemacht, fuhr damit in Richtung Nordkap nach Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland. In der Heimat, damals Wien fuhr ich zu einem Treff auf der Mariahilfer Straße. Knapp vor dem Westbahnhof bog eine Dame mit ihrem Golf ab, übersah mich dabei….. und wieder ein Totalschaden. Endloser Rechtsstreit, die Reparatur zahlte sich nicht mehr aus, da der Schaden den Zeitwert überschritt.