Jenisy experiences
2018@jenisy

Infrarotheizung

Beim Thema Heizung scheiden sich bekanntlich die Geister. Wie wir wissen, gibt es die ideale Heizung nicht….  so hat man die Qual der Wahl. Warmwasserheizung (WWH) mit Radiatoren oder per Fußboden Wärmetauscher:   eine der häufigsten Heizformen, beheizt wird häufig mit einer Gastherme, Pelletsofen oder heute zeitgemäß mit einer Wärmepumpe. Nachteile: wie bei jeder Konvektionsheizung ist das Übertragermedium die Luft, diese zirkuliert im Raum entsprechend der angebrachten Heizkörper, warme Luft steigt auf, transportiert dabei die Staub & Pollenteilchen, trocknet die Luft stark aus und staut sich im oberen Raumdrittel. Meistens haben diese Art von Heizsystem auch nur eine zentrale Steuerung, die zum Beispiel das Obergeschoss nicht berücksichtigt. Kachelöfen, Holzheizöfen sind eine Mischung aus Strahler (Infrarotbereich) und Lufterwärmer (Konvektion), war in früheren Zeiten öfters in Gebrauch, sind aber heute nicht so beliebt, da jeder Heizvorgang Arbeit bedeutet. Die Regelung erfolgt durch den Heizer selbst…. Elektroheizeungen - da gibt es Speicheröfen, Nachtspeicheröfen, Elektroradiatoren und ähnliches. Die „alten“ Elektroheizungen sind ebenso Teilstrahler und Konvektorheizungen, die in erster Linie auch das Medium Luft erwärmt. Der Große Nachteil: diese Versionen sind wahre Stromfresser. Infrarotheizungen: die modernen Heizpaneele sind fast alle im Leistungsbereich von 300 - 1000 Watt. Da jedes Paneel getrennt oder auch in Gruppen steuerbar ist, lässt sich jeder individuell steuern, per Thermostat mit oder ohne Schaltuhr. Der Anschluss ist auch unkompliziert, da normale Steckdosen für den Leistungsbereich ausreichen.  (Beispiel: 16 Ampere bei 230 V = 3680 Watt). Der große Vorteil dabei ist, dass die Anschaffung nicht sehr teuer ist, praktisch keine Wartungskosten, diese Heizung benötigt nur Strom. Früher war das verbrennen von Strom nicht wirklich beliebt, da der ökologische Aspekt eine Rolle spielt. Benötigt man zu Erzeugung von Strom ein Atom, Kohle oder Gaskraftwerk, dann ist das nicht sehr „grün“. Heute ist die „Alternative Energiegewinnung“ im Vormarsch, allen voran die Windparks mit Windkraftanlagen, Fotovoltaik, Biogas und in unserem Land auch die Wasserkraft. Vom Vorteil ist auch die Heizart, ähnlich wie bei der Sonne, ist in erster Linie die Strahlungswärme, die Konvektion bei guten Paneelen ist vernachlässigbar. Das bedeutet, die Luft ist nicht der Übertrager der Wärme. Die Lufterwärmung findet auch statt, nachdem sich die Gegenstände und die Einrichtung durch die Strahlungswärme erwärmt haben. Ein Effekt ist bemerkenswert, bei der Strahlungsheizung ist die Wand gegenüber der Luft um ca. 8 -12% höher, bei der Konvektorheizung ist es umgekehrt. Daher „strahlen“ die Wände gefühlsmäßig bei der Infrarotheizung wärmer, bedeutet mehr Wohlbehagen. Ein Nachteil wäre auch erwähnenswert, der Strom ist zur Zeit nicht wirklich wirtschaftlich „lagerbar“. Das bedeutet, kein Strom - keine Heizung. Allerdings ist das bei konventionellen Heizungen auch nicht anders, es gibt keine Therme, die OHNE Strom funktioniert, kein Strom, keine Pumpe…  ähnlich bei Gasgeführten Heizanlagen, kein Gas - keine Wärme.  Nur der Holz oder Kohleofen funktioniert, solange Brennmaterial vorhanden ist, detto beim ÖL für entsprechende Heizungen. Da ich aber mehrere Heizformen besitze, habe ich das Problem nicht wirklich. Zu bemerken ist auch, dass die Infrarotheizungen sich ideal mit andern Heizformen ergänzen kann, als Zusatzheizung im Bad oder in Räumen, wo man seltener ist, Keller etc. Wo ich die Infrarotheizung nicht mehr missen will, im Schlafzimmer. Der Warmwasserradiator steht seit Anfang Dezember 17 auf Null. Die Wärme des Deckenstrahlers ist echt angenehm, keine trockene Luft mehr. Jetzt beim Lüften in der kalten Jahreszeit, wenn 5 Minuten das Fenster offen ist, hat es gleich mal 16 Grad im Raum. Nach 3 Minuten ist das Paneel voll bei der Arbeit, daher ist es kein Problem, im T-Shirt lesend im Bette zu verweilen. Früher hat man einfach kürzer gelüftet, die Warmwasserheizung voll aufgedreht, dann hat es seine zeit gebraucht, bis der Raum wieder einigermaßen warm war, da Strahlen der „kalten Wände“ geht mir auch nicht ab…  :-) Wenn im Wohnzimmer der Holzofen in Betrieb ist und seine wohlige Wärme verbreitet, dann regelt normalerweise das Raumthermostat die WWH runter, dann ist es in den oberen Räumen kalt. Durch die Paneele in Schlafzimmer, Büro und Bad  ist das kein Problem mehr, da jeder Raum getrennt gesteuert wird. Im Büro und Bad gibt es für die WWH eine Grundeinstellung, reicht diese nicht aus, dann wärmt das Paneel. Infrarotheizung Verbrauch:  im Schlafzimmer, runde 16 m² mit einer Raumhöhe von 2,6 m - Schlaftemperatur 20 Grad (23h30 - 5h) danach ca.21 Grad, Lesezeit(!) ca. 22 Grad - Verbrauch in exakt 81 Tagen 200 Stunden a‘ 700 Watt = 140 Kwh a‘ 0,2 €  = 28,00 €  pro Tag sind das 1,73 Kwh, bzw. 35 Cent  -  nur mit Infrarot geheizt! Wenn ich das umrechne auf 1 m², dann sind das 0,022 € auf 100 m² sind das rund 2,19 € /Tag
200 Stunden vom 8.12.17 bis 27.2.2018 a‘ 0,7 Kwh Mehr Infos Mehr Infos
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Beim Thema Heizung scheiden sich bekanntlich die Geister. Wie wir wissen, gibt es die ideale Heizung nicht….  so hat man die Qual der Wahl. Warmwasserheizung (WWH) mit Radiatoren oder per Fußboden Wärmetauscher:   eine der häufigsten Heizformen, beheizt wird häufig mit einer Gastherme, Pelletsofen oder heute zeitgemäß mit einer Wärmepumpe. Nachteile: wie bei jeder Konvektionsheizung ist das Übertragermedium die Luft, diese zirkuliert im Raum entsprechend der angebrachten Heizkörper, warme Luft steigt auf, transportiert dabei die Staub & Pollenteilchen, trocknet die Luft stark aus und staut sich im oberen Raumdrittel. Meistens haben diese Art von Heizsystem auch nur eine zentrale Steuerung, die zum Beispiel das Obergeschoss nicht berücksichtigt. Kachelöfen, Holzheizöfen sind eine Mischung aus Strahler (Infrarotbereich) und Lufterwärmer (Konvektion), war in früheren Zeiten öfters in Gebrauch, sind aber heute nicht so beliebt, da jeder Heizvorgang Arbeit bedeutet. Die Regelung erfolgt durch den Heizer selbst…. Elektroheizeungen - da gibt es Speicheröfen, Nachtspeicheröfen, Elektroradiatoren und ähnliches. Die „alten“ Elektroheizungen sind ebenso Teilstrahler und Konvektorheizungen, die in erster Linie auch das Medium Luft erwärmt. Der Große Nachteil: diese Versionen sind wahre Stromfresser. Infrarotheizungen: die modernen Heizpaneele sind fast alle im Leistungsbereich von 300 - 1000 Watt. Da jedes Paneel getrennt oder auch in Gruppen steuerbar ist, lässt sich jeder individuell steuern, per Thermostat mit oder ohne Schaltuhr. Der Anschluss ist auch unkompliziert, da normale Steckdosen für den Leistungsbereich ausreichen.  (Beispiel: 16 Ampere bei 230 V = 3680 Watt). Der große Vorteil dabei ist, dass die Anschaffung nicht sehr teuer ist, praktisch keine Wartungskosten, diese Heizung benötigt nur Strom. Früher war das verbrennen von Strom nicht wirklich beliebt, da der ökologische Aspekt eine Rolle spielt. Benötigt man zu Erzeugung von Strom ein Atom, Kohle oder Gaskraftwerk, dann ist das nicht sehr „grün“. Heute ist die „Alternative Energiegewinnung“ im Vormarsch, allen voran die Windparks mit Windkraftanlagen, Fotovoltaik, Biogas und in unserem Land auch die Wasserkraft. Vom Vorteil ist auch die Heizart, ähnlich wie bei der Sonne, ist in erster Linie die Strahlungswärme, die Konvektion bei guten Paneelen ist vernachlässigbar. Das bedeutet, die Luft ist nicht der Übertrager der Wärme. Die Lufterwärmung findet auch statt, nachdem sich die Gegenstände und die Einrichtung durch die Strahlungswärme erwärmt haben. Ein Effekt ist bemerkenswert, bei der Strahlungsheizung ist die Wand gegenüber der Luft um ca. 8 -12% höher, bei der Konvektorheizung ist es umgekehrt. Daher „strahlen“ die Wände gefühlsmäßig bei der Infrarotheizung wärmer, bedeutet mehr Wohlbehagen. Ein Nachteil wäre auch erwähnenswert, der Strom ist zur Zeit nicht wirklich wirtschaftlich „lagerbar“. Das bedeutet, kein Strom - keine Heizung. Allerdings ist das bei konventionellen Heizungen auch nicht anders, es gibt keine Therme, die OHNE Strom funktioniert, kein Strom, keine Pumpe…  ähnlich bei Gasgeführten Heizanlagen, kein Gas - keine Wärme.  Nur der Holz oder Kohleofen funktioniert, solange Brennmaterial vorhanden ist, detto beim ÖL für entsprechende Heizungen. Da ich aber mehrere Heizformen besitze, habe ich das Problem nicht wirklich. Zu bemerken ist auch, dass die Infrarotheizungen sich ideal mit andern Heizformen ergänzen kann, als Zusatzheizung im Bad oder in Räumen, wo man seltener ist, Keller etc. Wo ich die Infrarotheizung nicht mehr missen will, im Schlafzimmer. Der Warmwasserradiator steht seit Anfang Dezember 17 auf Null. Die Wärme des Deckenstrahlers ist echt angenehm, keine trockene Luft mehr. Jetzt beim Lüften in der kalten Jahreszeit, wenn 5 Minuten das Fenster offen ist, hat es gleich mal 16 Grad im Raum. Nach 3 Minuten ist das Paneel voll bei der Arbeit, daher ist es kein Problem, im T-Shirt lesend im Bette zu verweilen. Früher hat man einfach kürzer gelüftet, die Warmwasserheizung voll aufgedreht, dann hat es seine zeit gebraucht, bis der Raum wieder einigermaßen warm war, da Strahlen der „kalten Wände“ geht mir auch nicht ab…  :-) Wenn im Wohnzimmer der Holzofen in Betrieb ist und seine wohlige Wärme verbreitet, dann regelt normalerweise das Raumthermostat die WWH runter, dann ist es in den oberen Räumen kalt. Durch die Paneele in Schlafzimmer, Büro und Bad  ist das kein Problem mehr, da jeder Raum getrennt gesteuert wird. Im Büro und Bad gibt es für die WWH eine Grundeinstellung, reicht diese nicht aus, dann wärmt das Paneel. Infrarotheizung Verbrauch:  im Schlafzimmer, runde 16 m² mit einer Raumhöhe von 2,6 m - Schlaftemperatur 20 Grad (23h30 - 5h) danach ca.21 Grad, Lesezeit(!) ca. 22 Grad - Verbrauch in exakt 81 Tagen 200 Stunden a‘ 700 Watt = 140 Kwh a‘ 0,2 €  = 28,00 €  pro Tag sind das 1,73 Kwh, bzw. 35 Cent  -  nur mit Infrarot geheizt! Wenn ich das umrechne auf 1 m², dann sind das 0,022 € auf 100 m² sind das rund 2,19 € /Tag

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